Die Trägerschaft entscheidet über die Themen, die vom Expertengremium Krebsfrüherkennung bearbeitet werden. Sie berücksichtigt dabei die aktuelle Evidenzlage, die Krankheitslast wie auch gesundheitspolitische und -ökonomische Aspekte.

Anfang 2019 hat die Trägerschaft die Themen Gebärmutterhalskrebs-Screening und Lungenkrebs-Screening mittels niedrigdosierter Computer-Tomographie («low-dose CT» oder LDCT) gewählt.


Aktuell

11. August 2021

Das Expertengremium Krebsfrüherkennung empfiehlt beim Gebärmutterhalskrebs-Screening auch auf Tests auf das Humane Papillomvirus (HPV) zu setzen. Frauen sowie non-binäre Personen und Transgender-Männer mit Gebärmutterhals im Alter von 30 bis 70 Jahren sollen künftig alle drei bis fünf Jahre einen Gebärmutterhals-Abstrich mit einem HPV-Test untersuchen lassen können. Positive Testresultate sollen mit zytologischen Untersuchungen abgeklärt werden, die Zellveränderungen nachweisen. Die Kosten des HPV-Tests müssten von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen werden. In der Altersgruppe von 21 bis 29 Jahren empfiehlt das Gremium wie bisher die zytologische Untersuchung für das Screening.

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