Der Entscheid für Lungenkrebs-Screening gründet auf der grossen Krankheitslast von Lungenkrebs («burden of disease»), den aktuellen Diskussionen zum Thema im In- und Ausland sowie der neu vorhandenen Evidenz aus Studien, die den Nutzen einer niedrigdosierten Computer-Tomographie («low-dose CT» oder LDCT) untersucht haben.

  • Lungenkrebs ist mit etwa 4’500 neuen Diagnosen pro Jahr eine der fünf häufigsten Krebsarten in der Schweiz und mit 3’200 Todesfällen die häufigste Krebstodesursache.
  • In anderen Ländern wird ebenfalls diskutiert, ob ein LDCT-Screening empfohlen werden soll. In den USA hat die «US preventive services task force» (USPSTF) ihre Empfehlung schon abgegeben.
  • Es existieren gut durchgeführte Studien zu LDCT-Screenings: Neben den Resultaten einer US-Studie werden die Resultate der europäischen NELSON-Studie in absehbarer Zeit erwartet.
  • Es besteht ein aktuelles gesundheitspolitisches Interesse am Thema.